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Welt ohne Erde

Aktualisiert: 20. Jan.



Im September 2023 habe ich gleich nach der Lovelybooks-Leserunde mit dem Schreiben der Fortsetzung begonnen, an der ich momentan voller Elan schreibe.  Die Reaktionen auf "Anna Apokalypse", dieses im Grunde unfertige Science-Fiction-Abenteuer, waren so positiv, dass sie mich dazu motiviert haben, eine Fortsetzung zu schreiben. Auch diesen Roman werde ich ins Englische übersetzen, aber diesmal wird es eine 1:1-Übersetzung sein. 


Das Buch wird ein größeres Format (13 x 21 cm statt 12 x 19 cm) und einen engeren Zeilenabstand (1,15 statt 1,5) haben. Es wird komplexer in seiner Struktur sein, sprachlich noch ausgefeilter, und es wird im Präteritum und nicht mehr im Präsens geschrieben sein. Anna bleibt die Ich-Erzählerin. Beim Überlebenskampf wird es noch mehr "zur Sache gehen". Etwas Splatter und Humor sind auch enthalten! Ich hoffe, Sie / ihr werdet beim Lesen genauso viel Freude wie ich beim Schreiben haben!


Bildquelle: Portrait of Caucasian male astronaut inside spaceship cockpit. Sci-fi space exploration concept, von supamotion



Danke - Vulkanier Gruß!

Ich danke meinem Mann für mein Sci-Fi-Diplom



An dieser Stelle möchte ich mich ganz herzlich bei meinem lieben Mann für seine Hilfe in Sachen "Science-Fiction" bedanken! Als "Trekki" und Sci-Fi-Experte hat er mich in die Feinheiten von Wurmlöchern, Portalen und Parallelwelten eingeweiht. Und nachdem wir gemeinsam "Picard" gesehen haben, habe ich nach und nach weitere Staffeln und Episoden gesehen, mein "Star Trek-Abzeichen" bei ihm gemacht und kenne mich nun mit Raumschiffen genauso gut aus wie meine Pursuiter-Expertin Anna di Maturaz. Wobei "Pursuiter" (Raumschiffe) eine Erfindung von mir sind. Statt Warp gibt es den ZTD, den "Zero-Title-Drive".


Ich muss dazu sagen, dass ich als Kind nicht ferngesehen habe und mich nur an "Colt Seavers" und "Western von Gestern" erinnere. Wenn "Raumschiff Enterprise" lief, war ich wahrscheinlich draußen und habe im Park mit Erbsenpistolen auf Playmobil-Piraten geschossen oder in der YPS-Schleifbox am Fahrradreifen Edelsteine geschliffen.


Natürlich mache ich keine Werbung für hier genannte Objekte, denn dies ist ein privater Blog und keine kommerzielle Plattform.


Bildquelle: Two spacemen sit in the pilot cabin of a space ship. Cosmonauts wearing innovative protective suits and helmets. Space travels concept. Generative AI.

von Vadim



Anleihen - meine Lieblings-Sci-Fi-Klassiker

Das "Set" meiner Sci-Fi-Welt entspringt meiner Fantasie und Film-Klassikern



Mein persönlicher Science-Fiction-Kosmos ist vor allem durch den Klassiker "Blade Runner" und die oben genannten Serien aus den 80er Jahren geprägt. Auch "Welt am Draht" (R. W. Fassbinder, 1973) und "Westworld" (Michael Crichton, 1973) haben mich beeindruckt, obwohl ich diese Filme erst in den 90er Jahren gesehen habe. Genial fand ich auch "Das fünfte Element" (Luc Besson, 1997) und "Men in Black" (Filmreihe ab 1997 von Barry Sonnenfeld).


Zuletzt haben mich vor allem die "Picard"-Serie und die neuen Romane von Brandon Sanderson wieder in die Tiefen unbekannter Welten entführt.


So ist das "Set" der Raumstation Luminares im zweiten Band der Reihe "Welt ohne Erde" gespickt mit Requisiten und Kostümen aus den 60er, 80er und 90er Jahren. Dies wird deutlich in der Beschreibung der Raumstation Luminares, der Gebäude, der Raumschiffe und der Kleidung der Apsids, der Angestellten des Präsidenten.


Kostprobe gefällig?


Zitate:


Ich schaute zur Tür, durch die ich gerade gekommen war. Sie war nicht nur geschlossen, sondern mit der Wand verschmolzen. So etwas hatte ich noch nie zuvor gesehen. Es musste sich um ein besonderes Material handeln, um eine Mischung aus Metall und Plexiglas. Es war sehr dünn und flach, aber dennoch sehr stabil. Ich wollte noch einmal mit der Hand darüberstreichen, dachte aber an den seltsamen Apsid, der mir so unangenehm gewesen war, und ließ das Gebäude lieber wieder in Ruhe. Über mir rasten nun mehrere Shuttles hintereinander zwischen den Wolkenkratzern hindurch. Dort oben tobte das Leben. Hier unten war nichts. Ich sah zwar rechts und links am Straßenrand einige Bodenshuttles parken, wahrscheinlich weil die Tiefgaragen belegt waren, aber hier herrschte wenig Verkehr.

(...)

Die wenigen Bodenshuttles, die langsam vorbeiflogen, blieben meist zwei Meter über dem Boden. Es waren alte Koriander-Modelle der 50er-Klasse, Viertürer mit schmalen Seitenfenstern. Diese Shuttles waren nicht besonders schnell und nicht besonders teuer, das wusste ich. Im Shuttle und im Pursuiter-Kurs war ich immer eine der Besten gewesen.

(...)

Ich schaltete das Zerotel aus. (...) Mir fiel auf, dass es hier sehr sauber war. Wahrscheinlich lag es daran, dass ich mich im Regierungsviertel befand. Ich sah keinen Müll oder Dreck, keine Ratten, keine Roboterersatzteile, nicht einmal Pfützen, Erde oder Katzen, einfach nichts. Die graue Straße wirkte so glatt, als befände ich mich auf einem virtuellen Spielbrett Longbarts. Das nächste Gebäude war weiß. Seine Form erinnerte mich an einen riesigen Zahn. Der Architekt dieses Gebäudes musste Humor haben, dachte ich und ging weiter. Jedes Bauwerk dieses Viertels schien nicht nur eine originelle, oft organische Form zu haben, sondern auch eine Symbiose mit dem Material, aus dem es gebaut war, und mit den Pflanzen, die es umgaben, einzugehen. Auf dem Zahn wuchsen kleine Schlingpflanzen und orangebraunes Moos. Es sah seltsam aus. Von der Seite wirkte es eher wie ein magischer Hinkelstein.


(...) flache, hellgraue Bodentransporter der dritten Generation. Sie hatten je eine Schiebetür an den Seiten und ovale Frontscheiben. Ihre Scheinwerfer bestanden aus einer durchgehenden Leiste, weshalb Paul Archer sie immer die »Bartleiste« oder den »schwebenden Schnurrbart« genannt hatte.


Wir wurden von einer Passantin überholt, die Miller und Snyder grüßte. Sie erinnerte mich an eine Schauspielerin aus längst vergangenen Zeiten, die gerade eine Stewardess spielte. Sie trug ein violettes Kostüm, bestehend aus einem Minirock, einer taillierten Jacke und einem kleinen ovalen Hut, der schief auf ihrer Hochsteckfrisur saß. Nein, das war kein Cyborg und ich war auch nicht auf Ulltra vor dem Trivi 3! Die Dame eilte auf High Heels mit einem kleinen Koffer an uns vorbei. Und natürlich schnappte sie uns das Shuttle weg!


Ende der Zitate

Nachtrag: Hier gelangt ihr zum mittlerweile erschienen Roman: BoD-Buchshop


Zunehmend vermischen sich die Elemente auch mit denen späterer Filme aus den 90er Jahren oder heutiger Science-Fiction-Visionen (Stichworte: KI und Bots). Auch für Anna ist Luminares eine neue Welt, denn sie ist zum ersten Mal auf dieser Raumstation. Wie sie dort hingekommen ist? Das wird in "Welt ohne Erde" Band 2 geschildert! Natürlich bleibt es nicht bei Beschreibungen, sondern es wird auch richtig spannend und actionreich, denn Anna muss von Anfang an ums Überleben kämpfen und hat mehr als einen Auftrag zu erfüllen.


Nun wünsche ich Ihnen / dir noch einen schönen Tag! Und am Ende dieses Textes bietet es sich an, den Vulkanier-Gruß zu machen und zu sagen: Live long and prosper!


Lu C. Ohm


Lebe lang und in Frieden“: Dieser vulkanische Gruß machte Leonard Nimoy alias Mr. Spock aus der Science-Fiction-Serie „Raumschiff Enterprise“ zur Ikone.


Bildquelle: Flying car in futuristic cyberpunk city at night, von IG Digital Arts

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