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Endlich Fuchs, endlich Wikingerin!

18. Juni
3 Min. Lesezeit

Aktualisiert: 7. Juli

Fylkin!!
Fylkin!!

Seit vielen Jahren schreibe ich. Habe Wurzeln gesucht, Horizonte beschrieben, Gefühle und eine Familien-Saga in Rodiwana. Ich war mit Marlis in Wismar und habe das Rätsel der Nikolaikirche entdeckt. Es gibt so viele Geheimnisse und Rätsel überall. Anna Apokalypse hat mich aus einem Traum mitgerissen ins All und in die irre Zukunft. Ich bin mit Watanabe durch Tokio gereist, ganz auf Agentenmission.


So viele Reisen..., bis ich nun im Land der Wikinger gelandet bin und meinen neuen Roman geschrieben habe. Die "Fylkin-Akademie" vereint alles, was ich liebe: Natur, Magie, Geschichte - Wurzeln.


Ich habe selbst einen nordischen Namen ("Telse" stammt aus Dithmarschen) und mein zweiter Name lautet "Gunhild". So habe ich mich dazu entschieden, nach vielen Veröffentlichungen unter "Bente Amlandt" (Fantasy, Mystery) und Lu C. Ohm (Science-Fiction), meinen echten Namen zu nehmen. Es ist auch nicht mehr an der Zeit, mich zu verstecken hinter Pseudonymen.


In einer Zeit, in der es so viel Schein und Sein gibt, möchte ich mit meiner "Fylkin-Akademie" echt sein. Da sein.


Es ist vollkommen irre. Ich habe Band 1 bereits im November geschrieben, in Bjerregard in Dänemark. Dort sollte der Roman starten, dort habe ich den Beginn gefühlt. So liegt der Hof von Thyras Großmutter Agnete nun in Bjerregard, südlich von Hvide Sande.


Danach war ich erneut in Dänemark vor zwei Wochen Ende Mai, Anfang Juni 2026.

Ich hatte einen Krimi im Ferienhaus gefunden. Einen von einem Autoren, der aus der Nähe meiner neuen Heimat an der Schlei stammt. Da dachte ich, das wäre die Initialzündung: Ich sollte endlich Band 2 des Wismar-Romans schreiben und habe sofort damit begonnen. Marlis Lindenkamp im Urlaub in Dänemark. Ein Wal wird angespült ... und ein Artefakt und ein Toter.


Ich war morgens mitten im Roman, am Konzipieren. Denn Krimis brauchen bekanntlich mehr Konzept, Verdächtige, Intentionen etc. Und dann - sah ich hoch, weil sich etwas auf der Terrasse bewegt hat.


Es sah im ersten Moment aus wie ein Hund. Ich war beim ersten Kaffee, noch ganz in der Krimi-Konzentration.

Da gab es einen lauten Knall.

Erneut schaute ich hoch.


Du glaubst es nicht: Da stand ein Fuchs auf dem Tisch!

Er schaute durchs Fenster direkt in meine Augen.


Dieser Blickkontakt war lang und intensiv. Dann wandte er sich wieder ab und lief weiter. Ich saß wie paralysiert an meinem Laptop.


Was war das?

Er hatte ausdrucksstarke Augen, zwei schwarze Striche von der Schnauze zu seinen Augen, wunderschön.


Ich schrieb noch ein bisschen weiter.

Dann hörte ich auf und schloss die Datei.


Es sickerte langsam durch.

Es ging um Thyra.

Um den Roman, den ich bereits im November 2025 geschrieben hatte.

Thyra und ihr Rotfuchs waren sofort wieder da. Mein Wikinger-Academy-Roman.


Mehr Zeichen gingen nicht!

Ich machte mich sofort daran, den Roman stilistisch zu überarbeiten, um ihn zu veröffentlichen.


Die folgenden Tage des Dänemark-Urlaubs verbrachte ich immer wieder mit Cover-Entwürfen. Schließlich entschloss ich mich für ein Emblem.

Eine Akademie - ein Emblem.


Thyras Fuchs hat mich in Dänemark gefunden. Dort, wo dieser Roman entstanden ist, zwischen Dünen, Meer und Nordseewind. Diesem intensiven Augenkontakt zum Rotfuchs in Dänemark ist es zu verdanken, dass Thyra nun ihren Weg an die Öffentlichkeit findet.


Da sag nochmal einer, unsere Welt wäre ohne Fantasie, Magie und Möglichkeiten!


Manchmal muss man nur die Augen und sein Herz öffnen.


Ich freue mich auf Thyra und auf alle, die Thyra lesen und hoffentlich lieben werden.

Denn dafür schreibe ich - um meine Fantasie fliegen zu lassen und um diese Freude mit anderen zu teilen.


Lasst uns einfach wieder mehr Magie und Möglichkeiten in unsere Leben bringen!

Lasst uns häufiger in die Augen eines Tieres blicken.

Lasst uns Zeichen in der Natur erkennen, die uns guttun.

Lasst uns nicht mehr verstecken, sondern einfach die sein, die wir sind.


Telse Gunhild Weinreich


Links zum Roman:



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